Stromverbrauch und Strompreis für Kommunen, Zweckverbände, Stadtwerke und Eigenbetriebe

Elektrischer Strom ist auch für die Rentabilität kommunaler Einrichtungen und Betriebe ein relevanter Kostenfaktor. Die kontinuierliche Preissteigerung der Energieversorger in den vergangenen Jahren und voraussichtlich auch in den kommenden Jahrzehnten, veranlasst zur Suche nach Alternativen.

Um Energiekosten zu senken, bieten sich zwei Möglichkeiten an:

1) Stromverbrauch reduzieren
> z. B. durch optimierte Arbeitsprozesse oder energieeffizientere Geräte
> nicht für jede Einrichtung/Betriebsstätte oder nicht umfangreich möglich

2) Strompreis reduzieren
> durch Photovoltaik eine eigene Stromproduktion mit gleichbleibend niedrigen Kosten realisieren
> für nahezu jede Einrichtung/Betriebsstätte möglich

Langfristiges Einsparpotenzial durch Photovoltaik

Aktuell berechnen die Energieversorger für ihre Stromlieferung an Betriebe rund 18 Cent pro Kilowattstunde. Durch die in den vergangenen Jahren stark gefallenen Komponentenpreise für Photovoltaik-Technik wird Solarstrom heute hingegen für nur ca. 9 Cent pro Kilowattstunde produziert.

Das Einsparpotenzial, das Solarstrom bereits im ersten Jahr liefert, wird sich nach Expertenmeinung in der Zukunft noch vergrößern. Hintergrund: Die Preise für Netzstrom werden voraussichtlich weiter ansteigen. Der Preis für selbst produzierten Solarstrom hingegen bleibt dauerhaft stabil auf konstant niedrigem Niveau.

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Die Bundesnetzagentur verzeichnete in den vergangenen 10 Jahren eine Strompreissteigerung für Gewerbe- und Industriekunden um fast 100 %. (Quelle: Monitoringbericht der Bundesnetzagentur 2012 und 2013) In den kommenden Jahren wird mit weiteren Kostenerhöhungen gerechnet.
 
Weitere Informationen: Die Energiewende für Kommunen